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Karteln, Kerzen, Kickern

Am Freitag machten sich über 60 Teilnehmer aus mehreren oberbayerischen Stämmen auf, zum Adventslager zu fahren, das am Happinger Ausee stattfand. Als alle angekommen waren, wurde begonnen, Billard, Kicker oder Karten zu spielen, was die Hauptbeschäftigungen des Wochenendes waren. Es wurden alte Freundschaften erneuert und neue geschlossen, es war ein Riesenspaß für alle vom Biber bis zum Mannschaftler. Nach einem leckeren Abendessen am Freitag wurde es erst so richtig aktiv: alles spielte und ratschte, alles lachte und freute sich, da zu sein. So ging dieser Abend für manche erst um halb zwei in der Früh zu Ende. Doch es schliefen längst nicht alle im Haus, ein paar Harte schliefen draußen auf der Terrasse.

Am Samstagmorgen hieß es für alle, um halb 8 aufzustehen, da es um 8 Uhr schon wieder Frühstück geben sollte, allerdings gab es auch hier wieder Leute, die früher, aber auch solche, die erst später auf den Beinen waren. So waren diejenigen, die schon um 7 Uhr wach waren, schon wieder mit Kartenspielen beschäftigt, wobei sie so leise waren, dass sie niemanden versehentlich weckten. Nach dem Frühstück wurden wir alle in acht Gruppen eingeteilt, in denen wir Kerzen gießen durften. Nach dem Mittagessen gingen ein paar ganz Harte noch bei ca. 5 °C Wassertemperatur für kurze Zeit in den See zum Schwimmen. Das war das größte Highlight des Lagers, da diejenigen, die nicht baden gingen, am Ufer standen und zuschauten.

Abends absolvierten wir noch einen Postenlauf in den Gruppen, bei dem wir Feuer machen, Nägel für die Weihnachtssocken in den Kamin schlagen, ein Gedicht dichten, ein Rätsel lösen und Zapfen kacken mussten. Dies alles hat sehr viel Spaß gemacht und es kamen lustige und zum Teil komische Gedichte raus. Im Anschluss daran gab es Abendessen, dann noch eine Verleihfeier, bei der es einige Übertritte, Halstücher und auch zwei Knotenschilder gab. So ist unsere Pfadfinderstufe um zwei Sipplinge gewachsen und die Biberstufe um zwei Biber geschrumpft. Bei den Wölflingen bleibt es ausgeglichen. Mit einer Singerunde, einem großen Topf Chai und verschiedensten Spielen ging auch dieser letzte Abend zu Ende.

Am Sonntag wurde alles zusammengepackt, aufgeräumt und gewischt, bevor alle wieder abreisten. Die Traunsteiner waren die ersten, die los mussten, dann kamen fünf Sipplinge aus Dorfen an die Reihe, die mit dem Zug fuhren. Doch bevor die Gruppe geschrumpft war, wurden auf der Wiese noch verschiedene Spiele wie Kettenfangen gespielt. Alles in allem war es ein sehr schönes erstes Adventslager nach drei Jahren Zwangspause.